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Natürlich - Tiergerecht

Denn die Natur kennt immer einen Weg

Das Equine Metabolische Syndrom und die Krux der Radikaldiät

 09.04.2016

Auch ich beschäftige mich nun seit geraumer Zeit mit diesem Thema. Immer mehr Hufrehepatienten tauchen jetzt zum Frühjahr wieder auf. Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, werden schlanke Tiere mit Hufrehe zu den ECS'slern gezählt (Equines Cushing Syndrom), dicke Pferde zu den EMS'slern (Equines Metabolisches Syndrom). Die gängigen Therapien sind oft wenig erfolgsversprechend und machen meist einen chronischen Patienten aus den Pferden. Doch was kann man tun?

EMS- was ist das ?

Hierzu einmal kurz und knackig die normalen Abläufe in einem Pferdeorganismus:

  • Die Nahrungsaufnahme erfolgt.
  • Daraufhin beginnt die Bauchspeicheldrüse Insulin auszuschütten.
  • Zellen der Organe, die Energie benötigen, wie z.b. die Muskulatur, die Leber, das Speicher und Fettgewebe nehmen den Zucker auf.
  • Blutzucker und Insulinspiegel sind damit im Einklang.

Überfütterung - Bewegungsmangel - Stoffwechselstörungen- der Teufelskreis

Durch eine Überernährung gepaart mit Bewegungsmangel kommt es nun zur Verfettung.

Die Hormone aus den überladenen Fettdepots sorgen dafür, dass Zellen der Organe, welche den Zucker benötigen, auf Insulin nicht mehr gut ansprechen.

  • Gewebe, Muskulatur, Leber, etc. bekommen weniger Energie
  • Der Verbrauch sinkt im Gesamten.
  • Das Fettgewebe bekommt noch mehr Zucker zum Speichern
  • Der Blutzuckerspiegel ist dauerhaft erhöht und die mangelnde Wirkung des Insulins führt dazu, dass die Verbraucherorgane zu wenig Zucker aus dem Blut aufnehmen.
  • Somit bleiben der Blutzuckerspiegel, als auch das Insulin erhöht - eine Insulinresistenz entsteht
  • Der dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel, sowie der Insulinspiegel wirken toxisch (= Glukotoxizität)
  • Schäden an Organen und vor allem an den Blutgefäßen entstehen - hier könnte eventuell der Auslöser von Hufrehe erklärt sein...

Ist eine Hufrehe erst mal da - so schließt sich der Teufelskreis:

  • Schmerzen der Hufrehe verursachen Stress.
  • Das Stresshormon Kortisol (körpereigenes Kortison) wird ausgeschüttet. Dies wiederum fördert ebenfalls eine Insulinresistenz.
  • Werden Schmerzmittel während der Hufrehe gegeben, so belastet das Pferd den entzündeten Hufbeinträger noch mehr. Abhilfe kann hier nur eine richtige Hufbearbeitung geben! 

Typische Symptome werden sichtbar:

Massive Fetteinlagerungen im Mähnenkamm, Kruppengegend und Präputium
Das Pferd scheint keine Muskeln aufzubauen, obwohl der Ernährungszustand ausreichend dazu wäre.
Hufprobleme, Hautprobleme werden immer sichtbarer - der Stoffwechsel streikt.

Nun erfolgt eine Diagnose meist per Blutbild und Testung der Insulinwerte,Glukose, evtl.ACTH,Schilddrüsenhormone und Triglyceride. 
Hierzu ist wichtig zu wissen, dass die Blutprobe schnellsten zentrifugiert und eingefroren werden sollte. Oftmals ist eine gesicherte Umsetzung dabei kaum möglich.
Sehr oft erfolgt eine Blutprobe während einer bereits vorhandenen Hufrehe - hier gilt zu beachten: Stress und Schmerz fördert die Ausschüttung von den Stresshormonen Kortisol: Auch diese fördern eine Insulinresistenz und können die Blutwerte verfälschen!

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Gängige Behandlungsmethoden

Die Radikaldiät

Pferde, bei denen EMS nun "diagnostiziert" wurde, werden auf Radikaldiät gesetzt. Oftmals erfolgt diese Umsetzung sofort und wie schon erwähnt "radikal".

Folgen dieser Methode sind- richtig: weitere Stoffwechselentgleisungen!

Sehr oft beobachte ich, dass Pferde, die auf eine Radikaldiät gesetzt wurden, einen weiteren Hufreheschub erleiden. Hierbei handelt es sich nun meist um toxische Folgen.

Lange Fresspausen entstehen, der Verdauungstrakt übersäuert, wertvolle Darmbakterien sterben ab und der Organismus wirkt toxisch. 

Zudem leiden diese Pferde erhöht unter Stress: Schmerzen, Hunger und meistens noch relativ verzweifelte Besitzer, die nur eins im Kopf haben: BEWEGUNG BEWEGUNG UND JA NICHTS FRESSEN!

Die meisten Pferde, die einmal an EMS erkrankt sind, werden chronische Patienten. Durch den durch die Behandlung entwickelten Teufelskreis entstehen immer mehr Symptome und Folgen der ausgelösten Stoffwechselentgleisung. Die Pferde leiden immer mehr.

Alternative Behandlungsmethoden

Die Bioresonanzanalyse:

Was geht vor im Körper des Pferdes, wo sind die URSACHEN dieser Erkrankung und ihren Folgesymptomen? Oftmals hilft eine Bioresonanzanalyse um genauere Ursachen feststellen zu können.

Ein angepasster Fütterungsplan!

Ein "überfettetes" Pferd muss abnehmen, das ist richtig. Doch bei einer "Diät" sollte der Stoffwechsel trotzdem weiterhin intakt bleiben! Langsames anpassen an das Sollgewicht ist deshalb von Nöten. 

  • Verzicht auf Kraftfutter, Müslis - ggfs. angepasste "Energielieferanten".
  • Qualitativ hochwertiges Heu, gutes Wasser! - Das Füttern aus Heunetzen hilft zur Entschleunigung und erspart den Tieren damit, bei einer Diät zu "Fresspausen" zu kommen.
  • Anpassung des Mineral und allgemeinen Spurenelementhaushaltes - wichtig ist, auch trotz Diät muss dieser passen! Es soll und darf hier zu keinen Mängeln kommen, die das Pferd weiterhin belasten!

Entgiftung und Anregung des Stoffwechsels und seiner Organe

Das Equine Metabolische Syndrom spricht, wie im Namen schon - vom "METABOLISCHEN" Vorgang im Körper des Pferdes - also vom Stoffwechsel.

Leber und Niere sollten hier als erstes genannt werden, denn diese beiden sind die wichtigsten Mitspieler.
Eine gute Durchblutung sollte aufgrund der Hufrehe oder zur Vorsorge von Hufrehe gesichert sein.

Hier gilt nun alles Belastende los zu werden und schließlich den Stoffwechsel über längeren Zeitraum zu unterstützen, bis eine Balance gegeben und gesichert werden kann.
Oftmals beziehen sich diese Behandlungen auf einen Zeitraum von 1-2 Jahren.

Ein angepasster Bewegungsplan

Viele der EMS und Hufreheerkrankter Pferde sind in meinen Augen nicht mehr reitbar.
Hier muss zu Alternativen gegriffen werden, dass eine Bewegung im Sinne der "Diät" gegeben ist. Ausreichend Bewegung gilt bei der Genesung dieser Erkrankung als wichtigster Faktor!

EMS muss nicht die End- Diagnose sein!

Gerade alternative Methoden zeigen vielerlei Wege um EMS behandeln zu können, bzw. den Patienten in der Zeit sehr gut zu unterstützen.
Phythotherapie
klassische Homöopathie
Bioresonanz
Akkupunktur....uvm.

Sprecht mich gerne darauf an! 

 Quellen: http://equivetinfo.de/html/metabolisches_syndrom.html
https://www.dr-susanne-weyrauch.de/gesundheit/ems-%E2%80%93-das-equine-metabolische-syndrom